Samstag, 22. September 2012

Ein amerikanischer Quilt...

seit diesem Film war für mich klar, dass ich mir irgendwann einmal einen Quilt nähen werde.

Zwar waren zwischenzeitlich andere Dinge wichtiger, aber nach bestandenem Examen und der freien Zeit vor dem Start des Referendariats schaffte ich mir eine Nähmaschine an (zum Thema Nähmaschinenkauf kann ich durch die Recherche ganze Bücher füllen).

Nach den ersten Übungsversuchen holte ich mir von der Creativa einige Anregungen und erstellte mir ein Konzept:


Ich suchte Stoff aus:

Schnitt Stoff zu, bügelte, nähte, bügelte, nähte...(irgendwie hatte ich am Ende den Eindruck mehr zu bügeln als zu nähen)

Irgendwann waren dann die Blöcke fertig, die zusammengefügt werden mussten:

Bis endlich das Top fertig war:

Danach ging's an die Innenfutter Recherche...Volumenvlies? Oder doch besser Baumwolle?
Ich entschied mich für ein dünnes Baumwoll-Polyester-Inlet.

Das Ungetüm wurde gesteckt:

und unter die Nähmaschine gequetscht, um "gequiltet" zu werden...naja...also ich hab längs und quer in geraden Linien drüber genäht...und weiß jetzt auch, warum alle Quilter von der Verwendung von handelsüblichen Stecknadeln abraten. Man konnte den Eindruck haben, ich hätte eine Katze...

So sah das gute Stück zumindest aus als ich fertig mit "quilten" war und der letzte Arbeitschritt anstand:

Es war mittlerweile Juni und als letztes fehlte die Einfassung. Dazu hab ich einfaches Schrägband verwendet. Das ging ganz gut, auch wenn man etwas aufpassen muss, dass immer alles beim Nähen erfasst wird.

Und dann war er einfach fertig. Bei weitem nicht perfekt, aber ich bin zufrieden und angefixt. :)